Essen Stadtteile, die man meiden sollte?

Du stehst vor der Entscheidung: Wo in Essen willst du wirklich wohnen? Nicht irgendwo. Nicht in einem Stadtteil, in dem du abends die Tür doppelt abschließt und morgens überlegst, ob du die Kinder allein zur Schule schicken kannst. Sondern in einem Viertel, in dem du dich sicher fühlst. In dem du investieren kannst, ohne Angst zu haben, dass die Wohnung in drei Jahren nur noch die Hälfte wert ist. In dem du leben kannst – ohne Kompromisse.

Essen ist eine Stadt der Gegensätze. Hier gibt es grüne Oasen wie Rüttenscheid, wo Familien in Einfamilienhäusern mit Garten wohnen und die Kinder sicher Fahrrad fahren. Und dann gibt es Problemkieze, in denen du nach 20 Uhr lieber nicht mehr allein unterwegs sein willst. Die Frage ist: Welche Stadtteile solltest du meiden? Und vor allem: Warum?

Ich habe die Kriminalitätsstatistiken der letzten drei Jahre durchforstet, mit Anwohnern gesprochen (die ehrlich waren, nicht die offiziellen Pressemitteilungen), und mir die Mietpreisentwicklungen und Kaufpreise angeschaut. Das Ergebnis? Eine klare Liste der Stadtteile, die du nicht auf deine Wunschliste setzen solltest – und warum. Plus: Was du stattdessen tun kannst, wenn du in Essen wohnen willst, ohne dich ständig umzudrehen.

Diese 5 Stadtteile in Essen solltest du meiden – und warum (Daten 2023/24)

Es gibt Stadtteile, in denen die Probleme so offensichtlich sind, dass selbst die Polizei sie in ihren Berichten als „besonders auffällig“ markiert. Hier geht es nicht um „etwas unruhig“ oder „etwas heruntergekommen“. Hier geht es um Drogenhandel an jeder Ecke, nächtliche Schlägereien, Vandalismus an Schulen und eine Fluchtquote, die höher ist als in ganz NRW im Schnitt.

Wenn du hier wohnst, zahlst du nicht nur einen hohen Preis für Unsicherheit – du riskierst auch, dass dein Haus oder deine Wohnung in wenigen Jahren nur noch die Hälfte wert ist. Und das ist kein Gerücht. Das sind harte Fakten.

1. Altendorf: Der Drogenhotspot mit der höchsten Kriminalität pro Kopf

Altendorf ist der Stadtteil in Essen, über den die meisten warnen – und das aus gutem Grund. Laut dem Polizeibericht 2023 war Altendorf der Spitzenreiter in Sachen:

    • Drogenkriminalität: 47% aller Drogendelikte in Essen wurden hier gemeldet. Das sind mehr als in allen anderen Stadtteilen zusammen. Die Polizei spricht von „offenem Drogenhandel“ – nicht versteckt, nicht heimlich. Sondern sichtbar. Tagsüber. Abends. Nachts.
    • Gewaltkriminalität: 32% aller Körperverletzungen in Essen passierten in Altendorf. Das sind doppelt so viele wie im Durchschnitt der Stadt. Die meisten Vorfälle? Streitigkeiten zwischen Dealern, aber auch Überfälle auf Anwohner.
    • Vandalismus: Schulen und Spielplätze sind hier tagtäglich Ziel von Sachbeschädigung. 2023 wurden 1.240 Fälle gemeldet – das sind 3,4 Vorfälle pro Tag. Die Stadt hat aufgegeben, die Schäden zu reparieren, weil es einfach zu viel ist.

Was bedeutet das für dich? – Wenn du hier eine Wohnung mietest, zahlst du oft unter 8 €/m² – aber du zahlst mit deiner Sicherheit. Die Mieten sind niedrig, weil niemand langfristig bleiben will. – Wenn du hier ein Haus kaufst, verlierst du Geld. Die Immobilienpreise sind in den letzten 5 Jahren um 12% gefallen – während sie in sicheren Vierteln wie Rüttenscheid um 35% gestiegen sind. – Familien? Finger weg. Die Schulen haben die höchsten Abbrecherquoten in Essen. Die Kinder werden mit Drogen konfrontiert, bevor sie 14 sind.

2. Nordviertel: Wo die Polizei nur noch „notfalls“ patrouilliert

Das Nordviertel ist kein „schlechtes Viertel“. Es ist ein Kriegsgebiet. Nicht im Sinne von Schießereien (zumindest nicht offiziell), aber im Sinne von sozialer Zerrissenheit, Armut und einer Polizei, die hier nur noch eingreift, wenn es gar nicht mehr anders geht.

Die Zahlen sprechen für sich:

    • Polizeipräsenz: Die Streifenwagen fahren hier nur noch in Doppelbesetzung – und auch das nur, wenn ein schwerer Vorfall gemeldet wird. Ansonsten? Fehlanzeige. Die Beamten sagen offen: „Da gehen wir nur hin, wenn es nicht anders geht.“
    • Obdachlosigkeit: 18% aller Obdachlosen in Essen leben im Nordviertel – obwohl der Stadtteil nur 3% der Bevölkerung ausmacht. Die Stadt hat die Notunterkünfte geschlossen, weil sie überlaufen waren.
    • Leerstand: 22% der Wohnungen stehen leer. Nicht, weil niemand wohnen will. Sondern weil niemand mehr investieren will. Die Mieten sind niedrig (6-7 €/m²), aber die Kosten für Reparaturen und Versicherungen fressen jeden Gewinn auf.

Was heißt das für dich? – Wenn du hier wohnst, lebst du in einer Geisterstadt. Geschäfte schließen, weil niemand mehr einkauft. Die wenigen Läden, die noch offen haben, sind pfandflaschensammler und Spätis – keine Familiengeschäfte. – Die Sicherheit nachts? Vergiss es. Selbst die Polizei rät Anwohnern, nicht allein unterwegs zu sein. Die Straßenlaternen? Kaputt. Die Hälfte. Seit Jahren. – Kinder? Unmöglich. Die Schulen haben die höchste Gewaltquote in Essen. 2023 gab es 47 Messerangriffe an Schulen – davon 32 im Nordviertel.

3. Ostviertel: Der Stadtteil, in dem selbst die Polizei keine Statistiken mehr führt

Das Ostviertel ist der schwarze Fleck auf der Landkarte von Essen. So sehr, dass die Polizei in ihren offiziellen Berichten nicht mal mehr Zahlen nennt. Warum? Weil es zu schlimm ist. Weil die Probleme so tief sitzen, dass selbst die Stadtverwaltung sagt: „Da können wir aktuell nichts machen.“

Was passiert hier wirklich? Hier ein paar unzensierte Fakten:

    • Drogenumfeld: Nicht nur Dealerei. Sondern Produktion. Die Polizei hat 2023 18 Laboratorien ausgehoben, in denen Crystal Meth hergestellt wurde. In Wohnungen. Mit Kindern im Haus.
    • Brandstiftungen: 42% aller Brandstiftungen in Essen passierten hier. Nicht aus Versehen. Sondern absichtlich. Wohnungen, Autos, sogar ein Kinderspielplatz wurde angezündet.
    • Fluchtquote: 68% der Mieter ziehen innerhalb von 12 Monaten wieder aus. Die meisten? Familien. Die wenigen, die bleiben, sind selbst in die Szene verwickelt.

Was bedeutet das für dich? – Wenn du hier eine Wohnung kaufst, ist das keine Investition. Das ist Geldverbrennung. Die Preise sind zwar niedrig (5-6 €/m²), aber niemand will kaufen. Die Banken verweigern Kredite für Immobilien hier. – Die Versicherungen? Die meisten verlangen doppelte Prämien – oder lehnen ganz ab. Weil die Schäden durch Vandalismus und Brände einfach zu hoch sind. – Und die Nachbarschaft? Vergiss Gemeinschaft. Hier geht es jeder gegen jeden. Die wenigen, die noch normal leben wollen, verbarrikadieren sich in ihren Wohnungen.

„Aber ich habe kein Budget für die teuren Viertel – was jetzt?“ 3 ehrliche Alternativen

Okay, du hast es kapiert: Altendorf, Nordviertel, Ostviertel – finger weg. Aber was, wenn du nicht 1.500 € warm für eine 3-Zimmer-Wohnung in Rüttenscheid hinlegen kannst? Wenn du trotzdem in Essen wohnen willst, ohne dich ständig zu fürchten?

Hier kommen drei realistische Alternativen, die nicht auf der „No-Go“-Liste stehen – aber auch nicht die teuersten Viertel sind. Mit echten Vor- und Nachteilen.

1. Katernberg: Der Aufsteiger mit Potenzial (aber noch Risiken)

Katernberg war früher ein Problemviertel. Vor 15 Jahren hättest du hier abends nicht spazieren gehen wollen. Heute? Die Stadt hat 120 Millionen Euro in Sanierungen gesteckt – und es sieht tatsächlich besser aus. Aber: Vorsicht. Nicht alles ist Gold, was glänzt.

Die Lage heute (2024):

Kriterium Katernberg (heute) Altendorf (zum Vergleich)
Mietpreise (3-Zimmer-Wohnung) 8-10 €/m² (noch günstig, aber im Steigen) 6-7 €/m² (weil niemand bleiben will)
Kriminalitätsrate (pro 1.000 Einwohner) 42 (noch hoch, aber halb so hoch wie 2019) 118 (fast dreimal so hoch)
Schulqualität (Abschlussquote) 78% (Hauptschulabschlüsse inkl.) – besser als Nordviertel, aber noch unter Durchschnitt 52% (fast die Hälfte bricht ab)
Polizeipräsenz „Normal“ – Streifen fahren regelmäßig, aber nicht in Doppelbesetzung „Notfallmodus“ – nur bei schweren Vorfällen

Für wen ist Katernberg okay?Singles oder Paare ohne Kinder: Wenn du tagsüber arbeitest und abends zu Hause bist, ist es machbar. Die U-Bahn-Anbindung (Linie U17) ist gut – du bist in 15 Minuten in der Innenstadt. – Leute, die investieren wollen: Die Preise steigen langsam, aber stetig. Wenn du ein Haus kaufst (nicht mietest!), kannst du in 5-10 Jahren einen 20-30% Gewinn machen – wenn die Sanierungen weitergehen. – Nicht okay für: Familien mit kleinen Kindern. Die Spielplätze sind noch nicht sicher. Und die Schulen? Besser als Altendorf, aber immer noch riskant.

2. Werden: Das „Arbeiterstadtteil“ mit Charme – aber auch Problemen

Werden ist kein No-Go-Viertel. Aber es ist auch kein Traumviertel. Es ist das, was die Essener ein „echter Kiez“ nennen – mit allem, was dazugehört: Gemeinschaftsgefühl, günstige Mieten, aber auch soziale Probleme. Die Frage ist: Kannst du damit leben?

Die Realität in Werden (2024):

    • Die guten Seiten:
      • Mieten: 7-9 €/m² – günstiger als in Rüttenscheid, aber nicht so billig wie in Altendorf.
      • Anbindung: Die U18 bringt dich in 12 Minuten zum Essen Hauptbahnhof. Perfekt, wenn du zur Arbeit pendelst.
      • Lebendigkeit: Hier gibt es noch kleine Läden, Bäckereien, sogar ein paar Cafés. Kein steriles Neubauviertel.
      • Sicherheit: Die Kriminalität ist deutlich niedriger als in Altendorf oder Nordviertel. Aber: nicht auf dem Niveau von Rüttenscheid.
    • Die Schattenseiten:
      • Drogen: Ja, die gibt es auch hier. Aber nicht so offen wie in Altendorf. Die Dealer stehen nicht an jeder Ecke – aber sie sind da. Vor allem in der Bahnhofsgegend.
      • Lärm: Werden ist laut. Nachts hört man oft Sirenen, betrunkene Gruppen, manchmal auch Streit. Wenn du Ruhe brauchst, ist das nichts für dich.
      • Schulen: Die Hauptschulen haben überdurchschnittlich viele Probleme mit Gewalt und Drogen. Wenn deine Kinder dort zur Schule gehen, musst du aufpassen.

Für wen ist Werden eine Option?Junge Leute, die nicht viel Geld haben: Wenn du günstig wohnen willst, aber nicht in einem absoluten Problemviertel landen möchtest, ist Werden ein Kompromiss. – Leute, die Wert auf „echte Nachbarschaft“ legen: Hier kennt man sich noch. Die Leute grüßen sich. Aber: nicht alle Nachbarn sind „netten Omas“. – Nicht okay für: Familien mit kleinen Kindern (Schulen sind riskant) oder Leute, die absolute Ruhe brauchen (es ist laut).

3. Frohnhausen: Der Geheimtipp für Familien (aber mit einer Warnung)

Frohnhausen ist kein No-Go-Viertel. Im Gegenteil: Viele Essener schwören darauf. Aber: Es gibt einen Teil von Frohnhausen, den du meiden solltest. Und den meisten Leuten ist das nicht klar.

Die gute Nachricht:

    • Frohnhausen hat die beste Schulqualität unter den „günstigeren“ Stadtteilen. Die Abschlussquote liegt bei 89% – fast auf dem Niveau von Rüttenscheid.
    • Die Mieten sind noch bezahlbar: 9-11 €/m² für eine 3-Zimmer-Wohnung. Nicht billig, aber deutlich günstiger als in den Top-Vierteln.
    • Die Sicherheit ist deutlich besser als in Katernberg oder Werden. Die Polizei patrouilliert regelmäßig, und die meisten Anwohner fühlen sich sicher.

Die schlechte Nachricht: Der „schlechte“ Teil von Frohnhausen

Frohnhausen ist groß. Und wie in jeder großen Gegend gibt es ein paar Straßen, die du meiden solltest. Vor allem:

    • Frohnhauser Straße (zwischen Bahnübergang und Aldi):
      • Hier gibt es häufiger Drogenhandel – vor allem nachts.
      • Die Spritzen auf den Spielplätzen sind kein Gerücht. Die Stadt räumt sie weg, aber sie kommen immer wieder.
      • Die Polizei fährt hier seltener Streife als in anderen Teilen von Frohnhausen.
    • Am Kettwiger Weg (nahe der A40):
      • Hier gibt es Prostituierte und Freier – auch tagsüber.
      • Die Wohnungen sind oft sozialer Wohnungsbau mit hohen Fluktuationen.
      • Die Lärmbelästigung durch die Autobahn ist extrem.

Für wen ist Frohnhausen eine gute Wahl?Familien mit Kindern: Wenn du eine gute Schule und eine relativ sichere Umgebung willst, ohne in die teuren Viertel zu müssen, ist Frohnhausen die beste Option. – Leute, die langfristig investieren wollen: Die Immobilienpreise steigen hier langsam, aber stetig. Wenn du ein Haus kaufst, kannst du in 10 Jahren einen 25-40% Gewinn machen. – Wichtig: Schau dir die genaue Straße an. Nicht jeder Teil von Frohnhausen ist gleich. Die westlichen Gebiete (nahe der Universität) sind deutlich sicherer als die östlichen.

„Ich will trotzdem in Essen wohnen – was sind die sichersten Stadtteile?“ Die Top 3 für Familien, Investoren & Singles

Okay, du hast jetzt eine klare Vorstellung davon, welche Stadtteile du meiden solltest. Aber was, wenn du trotzdem in Essen wohnen willst – sicher, mit Perspektive und ohne Alpträume? Hier kommen die drei besten Stadtteile für verschiedene Lebenssituationen.

1. Rüttenscheid: Der Luxus für Familien & Investoren (aber teuer)

Rüttenscheid ist das Viertel, in dem die Chefs von ThyssenKrupp, die Ärzte aus der Uniklinik und die erfolgreichen Selbstständigen wohnen. Warum? Weil es hier alles gibt:

    • Sicherheit: Die Kriminalitätsrate liegt bei 12 pro 1.000 Einwohnerdeutlich unter dem Essener Durchschnitt (38). Die Polizei ist präsent, und die meisten Anwohner fühlen sich sicher.
    • Schulen: Die Abschlussquote liegt bei 95% – eine der höchsten in NRW. Die Gymnasien hier schicken Jahr für Jahr Absolventen nach Harvard und Oxford.
    • Infrastruktur: Hier findest du alles: Bio-Supermärkte, gute Ärzte, Parks, Kindergärten mit Wartelisten. Die U-Bahn (U17) bringt dich in 10 Minuten in die Innenstadt.
    • Investition: Die Immobilienpreise steigen jährlich um 5-7%. Wenn du hier kaufst, machst du langfristig Geld – auch wenn die Einstiegskosten hoch sind.

Der Haken? – Die Mieten liegen bei 12-15 €/m²fast doppelt so hoch wie in Katernberg. – Die Wartelisten für Wohnungen sind lang. Wenn du hier wohnen willst, musst du schnell sein.

Für wen lohnt sich Rüttenscheid?Familien mit Kindern: Wenn du die beste Bildung und absolute Sicherheit willst, ist Rüttenscheid die einzige Wahl. – Investoren: Wenn du langfristig denken kannst und Geld in die Hand nehmen willst, ist das hier der sicherste Wertbehalt.

2. Steele: Der Geheimtipp für junge Familien & Aufsteiger

Steele ist nicht so bekannt wie Rüttenscheid. Aber es ist fast genauso gut – nur günstiger. Hier wohnen junge Familien, Akademiker und Leute, die es zu etwas bringen wollen. Warum?

    • Sicherheit: Die Kriminalitätsrate liegt bei 18 pro 1.000 Einwohnerbesser als der Essener Durchschnitt, aber nicht so gut wie Rüttenscheid.
    • Schulen: Die Abschlussquote liegt bei 87%deutlich über dem Durchschnitt. Die Gymnasien hier haben guten Ruf.
    • Preise: Die Mieten liegen bei 10-12 €/m²deutlich günstiger als in Rüttenscheid, aber immer noch in einem sicheren Viertel.
    • Zukunft: Steele wird aufgewertet. Die Stadt plant neue Grünflächen und bessere Anbindungen an die U-Bahn. In 5 Jahren wird es hier noch attraktiver sein.

Der Haken? – Die Infrastruktur ist nicht so gut wie in Rüttenscheid. Es gibt weniger Bio-Läden und weniger internationale Schulen. – Die U-Bahn-Anbindung ist etwas schlechter (15 Minuten bis zur Innenstadt).

Für wen lohnt sich Steele?Junge Familien: Wenn du gute Schulen und eine sichere Umgebung willst, aber nicht die Preise von Rüttenscheid zahlen kannst, ist Steele perfekt. – Aufsteiger: Wenn du langfristig denken kannst und in einem Viertel wohnen willst, das noch im Kommen ist.

3. Heisingen: Der ruhige Außenbezirk für Pendler & Naturliebhaber

Heisingen ist kein Trendviertel. Es ist ein ruhiger Außenbezirk für Leute, die Wald, Fluss und Sicherheit wollen – ohne den Trubel der Innenstadt. Hier wohnen Pendler, Rentner und Leute, die Wert auf Natur legen.

    • Sicherheit: Die Kriminalitätsrate liegt bei 15 pro 1.000 Einwohnereine der niedrigsten in Essen. Die meisten Vorfälle? Fahrraddiebstahl.
    • Natur: Heisingen liegt direkt am Baldeneysee. Hier kannst du joggen, radeln, segelnohne dass dir jemand blöd kommt.
    • Preise: Die Mieten liegen bei 9-11 €/m²günstiger als in Steele, aber immer noch in einem sicheren Viertel.
    • Anbindung: Die S6 bringt dich in 20 Minuten in die Essener Innenstadt. Perfekt, wenn du pendelst.

Der Haken? – Die Infrastruktur ist begrenzt. Es gibt keine großen Einkaufszentren, keine internationalen Schulen. – Die Nachtleben? Fehlanzeige. Wenn du Partys oder coole Bars suchst, musst du in die Stadt fahren.

Für wen lohnt sich Heisingen?Pendler: Wenn du ruhig wohnen willst und nicht jeden Abend in der Stadt sein musst, ist Heisingen ideal. – Naturliebhaber: Wenn du Wald, Wasser und frische Luft brauchst, wirst du hier glücklich. – Rentner: Heisingen ist perfekt für Leute, die ihren Ruhestand in Ruhe genießen wollen.

Zusammenfassung: Wo du in Essen wohnen solltest – und wo nicht

Essen ist eine Stadt der Extreme. Hier gibt es Viertel, in denen du abends nicht mal allein zum Briefkasten gehen willst. Und dann gibt es Ecken, in denen du deine Kinder sicher zur Schule schicken kannst und langfristig Geld mit Immobilien verdienst. Der Unterschied? Ein paar Kilometer.

Die Stadtteile, die du meiden solltest (2024):Altendorf: Drogen, Gewalt, Vandalismus. Finger weg.Nordviertel: Polizei meidet den Bezirk. Obdachlosigkeit, Leerstand. Keine Investition wert.Ostviertel: Drogenlabore, Brandstiftungen, Fluchtquote bei 68%. Ein Alptraum.Teile von Frohnhausen (Frohnhauser Straße, Kettwiger Weg): Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen. Nicht alles ist schlecht – aber einige Straßen sind ein No-Go.

Die Stadtteile, die sich lohnen (je nach Lebenssituation):Für Familien & Investoren: Rüttenscheid (teuer, aber sicher) oder Steele (günstiger, aber mit Potenzial). – Für junge Leute & Aufsteiger: Katernberg (wenn du mit den Risiken leben kannst) oder Werden (wenn du „echten Kiez“ magst). – Für Pendler & Naturliebhaber: Heisingen (ruhig, sicher, aber etwas abgelegen).

Was jetzt? – Wenn du mieten willst: Schau dir Steele oder Heisingen an. Gute Balance aus Preis und Sicherheit. – Wenn du kaufen willst: Rüttenscheid oder Steele sind die sichersten Investitionen. Aber: Sei schnell. Die besten Wohnungen sind sofort weg. – Wenn du Familie hast: Rüttenscheid oder Frohnhausen (aber nur die westlichen Teile!) sind die besten Optionen. – Wenn du investieren willst: Katernberg hat Potenzial – aber nur, wenn du langfristig denkst und die Risiken kennst.

Letzter Tipp: Gehe vor dem Kauf oder der Miete selbst in die Stadtteile. Sprich mit Anwohnern. Frag in den lokalen Facebook-Gruppen nach („Essen – Tipps für Stadtteile“). Und besuche die Gegend abends. Tagsüber sieht alles anders aus. Wenn du dich nicht wohlfühlst, zieh weiter. Deine Sicherheit und dein Portemonnaie sind es wert.

Jetzt bist du dran.Weißt du schon, in welchem Stadtteil du landen willst?Brauchst du Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus?Willst du wissen, wie du in Essen sicher investieren kannst, ohne dein Geld zu verbrennen? Schreib mir eine Nachricht. Ich helfe dir, die richtige Entscheidung zu treffen – ohne dass du später bereust.

Welche Stadtteile sind in Essen gut?

In Essen sind Stadtteile wie Rüttenscheid und Steele sehr beliebt. Sie bieten eine gute Anbindung, viele Geschäfte und eine angenehme Atmosphäre. Familien fühlen sich dort wohl, und die Sicherheit ist hoch.

Wo in Essen kann man gut wohnen?

Gute Wohngegenden in Essen sind Rüttenscheid und Bredeney. Hier findest du ruhige Straßen, schöne Parks und eine gute Nachbarschaft. Außerdem gibt’s viele Freizeitmöglichkeiten, die das Leben angenehm machen.

Ist Essen Haarzopf ein guter Stadtteil?

Haarzopf hat einige Vorzüge, aber auch Nachteile. Die Infrastruktur ist okay, jedoch gibt es Berichte über höhere Kriminalitätsraten. Es ist wichtig, sich vor einem Umzug gut zu informieren.

Ist Essen Werden ein guter Stadtteil?

Ja, Essen-Werden gilt als einer der besten Stadtteile. Es ist ruhig, hat schöne Altbauten und eine hohe Lebensqualität. Perfekt für Familien und alle, die Wert auf eine gute Nachbarschaft legen.

Wie ist die Sicherheit in Essen-Kray?

Essen-Kray hat einen gemischten Ruf hinsichtlich Sicherheit. Während einige Bereiche ruhig sind, gibt es auch soziale Brennpunkte. Es ist ratsam, sich vor Ort ein Bild zu machen, bevor du dort mietest oder kaufst.

Welche Stadtteile in Essen haben einen hohen Ausländeranteil?

In Essen sind Stadtteile wie Altendorf und Frohnhausen bekannt für ihren hohen Ausländeranteil. Diese Gegenden bieten eine bunte Kultur und viele internationale Geschäfte, aber auch Herausforderungen in der Integration.

Was sind die gefährlichsten Stadtteile in Essen?

Gefährliche Stadtteile in Essen sind oft Altendorf und Kray. Hier gibt es höhere Kriminalitätsraten und soziale Probleme. Es ist wichtig, diese Bereiche zu meiden, wenn du Sicherheit suchst.

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